Rückwand Phelsuma standingi-Unklarheit bezüglich Bauvorhaben

Hier geht es z.B. um Terrariengrößen, Einrichtung, das viel diskutierte Thema "Licht", u.v.m.
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vorbelastet
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Rückwand Phelsuma standingi-Unklarheit bezüglich Bauvorhaben

Beitrag von vorbelastet » Mi 28 Okt, 2009 17:59

Hallo,

ich baue aktuell ein Terrarium für meine Phelsuma standingi. Ich hab diesbezüglich schon ne Menge gelesen, angesehen usw.

Mein Problem oder das Thema worum sich mein Denken im Kreis dreht ist - wie soll es anders sein - die Rückwand. Ich habe schon einen konkreten Plan zur Optik, was mir fehlt ist die Umsetzung, speziell die Endphase welche die Oberfläche bestimmt. Die Geckos sind ja versessen auf glatte Oberflächen, zur Strukturierung/Farbgebung ist Sand scheinbar ganz gut. Sand wiederrum ergibt eine raue Oberfläche, sogar bei Quarzsand. Also das ganze versiegeln mit Klarlack.

Eine Frage wäre mal, welche Sandfarbe ist bezogen auf die Tiere ratsam? Rot denke ich mal weniger als Steppen- und Baumbewohner.

Der Aufbau wird folgendermaßen von statten gehen - zumindest soweit ist die aktuelle Planung:

Aufzählung in Baureihenfolge:

-2 OSB Platten an den Enden im 90° Winkel verbunden
-OSB Platten mit den zukünftigen Plätzen für Pflanzen und Sonnenplätze versehen (in der Art wie "Regalböden" aufschrauben)
-Durchlässe für Pflanzenbewässerung und Elektrik bohren
-den so entstandenen Rohling mit Harz komplett gegen Wasser versiegeln (2 oder 3 Schichten, sicher ist sicher)
-mit Styropor die ganze Rückwand verkleiden und die "Vorsprünge" gestalten
-gestalten der Rückwand und sicherstellen das die Übergänge in die "Vorsprünge" naht- und lückenlos sind
-Kontrolle der gesamten Rückwand auf Luftstellen und Durchlässe die als Versteck fungieren könnten, falls vorhanden diese schliessen
-Durchlässe für Elektrik und Pflanzenbewässerung im Styropor schaffen
-Oberfläche der gesamten Styroporrückwand mit dem Heißluftfön "brechen"
-Erste Schicht Fliesenkleber auf der gesamten Rückwand und Vorsprüngen auftragen
-zweite und dritte Schicht Fliesenkleber auftragen inklusive modellieren
-Grundfarbe der Rückwand auftragen
-in die zweite Schicht Grundfarbe dann den Sand zur Oberflächengebung/Gestaltung einbringen
-abschliessend 2-3 Schichten seidenmatten Klarlack auftragen um alles zu versiegeln und die Oberfläche "glatt" zu halten


Gibt es dazu von eurer Seite irgendwelche Anregungen, Verbesserungsvorschläge, Kritik, Tips und Tricks oder ähnliches?


Mir wurde nun auch schonmal gesagt, statt sich diesen Aufwand zu geben solle man sich Bambusstangen besorgen, diese spalten und nebeneinander an die Rückwand kleben.

Dabei sehe ich 2 für mich schwerwiegende Probleme:

-die Reinigung der Rückwand wird immens schwierig
-die lediglich senkrechte Ausrichtung der Rückwand bietet keine Möglichkeiten Sonnenplätze zu schaffen - meine Beiden sonnen sich allerdings sehr gerne auf waagrechten Untergründen


unter anderem wäre dann noch Bepflanzung, räumliche Nutzung, usw. problematisch.



Also wie gesagt, die Rückwand und oben beschriebene Vorgehensweise ist die Frage, sowie die Farbgebung des ganzen. Der Technische Teil folgt dann, falls ich vor Problemen stehen sollte, zu gegebenem Zeitpunkt.


Gruss Manuel
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Re: Rückwand Phelsuma standingi-Unklarheit bezüglich Bauvorhaben

Beitrag von Julia » Mi 28 Okt, 2009 19:34

Hi!

Also... ich hab meine Rückwand auf gleiche Art und Weise genaut wie du es vorhast. Allerdings denke ich das du darauf verzichten kannst die OSB- Platten mit Epoxydharz zu versiegeln, bevor du das Styropor anklebst. Durch das Styropor kommt eh kein Wasser durch und wenn du das ganze Rundrum mit Aquariensilikon versiegelst, ist das dicht.

Fliesenkleber bringt an sich eine relativ glatte Oberfläche. Klarlack würde ich nicht für innen nehmen, du weist nie was da drin ist. Wenn du einmal mit Epoxydharz arbeiten willst, nimm das. Allerdings ist Fliesenkleber an sich auch Wasserdicht. Wenn du den letzten 2 Schichten Fliesenkleber normale Abtön- bzw Acrylfarbe beimischt, erhälst du schon einen Farbton. Den kannst du dir mit dieser Methode auch ganz individuell mischen. Zum Schluss kannst du das ganze ja nochmal zusätzlich mit der Acrylfarbe streichen. Zudem muss ich sagen, haben Geckos in freier Natur auch nicht so viele superglatte Flächen auf denen sie laufen können. Ist von daher ohnehin natürlicher wenn die Oberfläche ein bisschen rauer ist.

Ich selbst habe beim Bau der Rückwand festgestellt, das ich das wohl nie wieder mit der Fliesenklebermethode machen werde, weil es schon ein erheblicher Aufwand ist, um die Flächen auch nur halbwegs gerade und glatt zu bekommen. Ich werde das nächste mal wohl auf die Epoxydharzmethode zurückgreifen und die mal ausprobieren.

Soweit meine Erfahrungen damit. Wenn du noch fragen hast, dann raus damit.


Gruß, Julia
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Re: Rückwand Phelsuma standingi-Unklarheit bezüglich Bauvorhaben

Beitrag von vorbelastet » Mi 28 Okt, 2009 19:50

Hallo Julia,

danke erstmal für deine Antwort. Also generell hatte ich mir das mit harzen zur Wasserversiegelung auch schon mehrfach überlegt, aus dem von dir erwähnten Grund.

Was die glatte Oberfläche angeht lege ich da recht hohen Wert darauf. Ich habe schon mit einigen Oberflächen im aktuellen Terrarium experimentiert und als Tenor kann ich sagen, sobald die Oberfläche rau wird meiden die Tiere die Gegenstände. Nutze ich überwiegend glatte Oberflächen wie zum Beispiel Bambus, dann sind die Tiere überall unterwegs. Bei rauen Oberflächen nutzen sie fast ausschliesslich die Glasflächen. Daher denke ich das es im Sinne des Erfinders ist, wenn ich mir die Arbeit schon mache, das die Rückwand so gestaltet ist das sie für die Geckos attraktiv ist. Dein Einwand mit der Natur hat nur einen minimalen Haken, wenn sie sich in einer Umgebung aufhalten die ihnen nicht zusagt können sie diese jederzeit verlassen. Das wird in einem Terrarium verhindert.

100% eben möchte ich die Flächen nicht haben, eine gewisse Struktur soll vorhanden sein. Sonst sieht das ganze so steril aus wie nen OP Saal :-)

Epoxidharz kenne ich aus dem Car Hifi und Autobereich allgemein. Ob das nun in Verbindung mit Glasfasermatten oder sonstigem Material verarbeitet wird ist es teilweise mit enormen Hitzeentwicklungen (des Materials) und langen Ablüftzeiten verbunden. Also mit dem Zeug kenne ich mich relativ gut aus und verarbeite es nur sehr ungerne.

Die Frage die mir aber noch recht wichtig ist, welche Farbe ist angemessen wenn man den natürlichen Lebensraum von Phelsuma standingi miteinbezieht. Ich selber war noch nicht in Madagaskar und konnte mir noch keinen Eindruck vor Ort machen.

Gruss Manuel
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Re: Rückwand Phelsuma standingi-Unklarheit bezüglich Bauvorhaben

Beitrag von Julia » Do 29 Okt, 2009 17:23

Hi!

Direkt rau ist die Fliesenkleberoberfläche nicht. Ich denke sie wäre sogar definitiv rauer, wenn du sie mit Sand abstreuen würdest. Wenn du die letzte Schicht Fliesenkleber dünnflüssig aufträgst, ist sogar relativ glatt.

Ich war leider auch noch nicht in Madagaskar. Das Braun, was ich benutzt habe ist ein Oxydbraun und harmoniert gut mit den Pflanzen im Terra. Ist ahlt ein ziemlich helles, warmes braun.

Gruß, Julia
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Re: Rückwand Phelsuma standingi-Unklarheit bezüglich Bauvorhaben

Beitrag von vorbelastet » Fr 30 Okt, 2009 18:31

@ Julia

danke dir nochmals. Braun oder Braungrüntöne sind mir auch so vorgeschwebt. Evtl. mit bisschen beige drin. Ich denke mal das trifft Steppe am ehesten. Bestätigungen für eigene Gedankengänge zu erhalten is immer gut ;-)

Rennen deine auf der "Fliesenkleberwand" rum?
Wie ist das eigentlich mit der Pflege und Säuberung bei sowas?

Gruss Manuel
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Re: Rückwand Phelsuma standingi-Unklarheit bezüglich Bauvorhaben

Beitrag von hamstaa » Fr 30 Okt, 2009 19:28

so melde mich auch mal zu wort ^^

meine geckos scheinen allesamt anders zu ticken als eure
meine halten sich vermehrt oder überwiegend auf den rückwänden auf
einzig und allein mein klemmeri nicht

habe auch schon von bekannten gehört die sehr gute erfahrungen mit
ph.standigi und hypertufa rückwänden gemacht haben

die reinigung verläuft jedoch bei allen becken ein wenig schwieriger
als die von normalen glasscheiben aber dennoch problemlos
kannst deine rückwände ganz gut mit ner bürste und nem schwamm reinigen

ich würde dennoch zur versiegelung deiner rückwand mit epoxydharz raten
wenn du das auf fliesenkleber anwendest passiert da rein gar nichts
und zur hitzeentwicklung kommt es auch nur bei größeren gebindemengen
die harzschicht die auf die rückwand aufgetragen wird entwickelt meines
Erachtens nur eine minimale wärmeentwickung
die innerhalb kürzester zeit abklingt

und das mit dem ausdünsten würde sich sowieso in der zeit erledigen in der dein terrarium einläuft

kannst ja mal nach breddermann kunstharze googlen
die bieten auch kunstharze für den aquaristik/terraristik bereich an
und ich bin jedenfalls überaus überzeugt davon


übrigens ist styropor nicht wasserdicht, sondern lasst wasser sogar durch und saugt sich ein wenig damit voll
anstatt osb platten zu nehmen könntest du besser auf styrodurplatten zurückgreifen
kostenmäßig liegen die wahrscheinlich sogar noch unter dem preis für das osb
und sind wasserdicht und verrottungsfes und ziemlich formstabil
auf denen könntest du deine styroporaufbauten mindestens genausogut realisieren
wie auf den osb platten


hoffe vielleicht noch ein paar anregungsmöglichkeiten gegeben zu haben
gruß malte

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Re: Rückwand Phelsuma standingi-Unklarheit bezüglich Bauvorhaben

Beitrag von vorbelastet » Fr 30 Okt, 2009 19:59

Hallo Malte,

also was meine Tiere angeht, die nutzen wirklich jeden cm des Terrariums und der Einrichtung, die einzige Ausnahme ist der Boden *gg*

Hypertufa höre ich jetzt zum erstenmal, die Verarbeitung sieht laut Google Suchtreffern recht einfach aus.

Das mit der Reinigung hatte ich mir schon fast gedacht, naja das solls mir allemal wert sein, hauptsache meine kleinen Fressmaschinen können sich austoben.

Die Wahl Styropor und OSB kam bei mir zustande weil ich da sehr günstig rankomme. Da ich in Sachen basteln und tüfteln Perfektionist bin habe ich keine Bedenken bezüglich Wasserdurchlässigkeit. Zudem sind die standingi ja in keinster Weise Wasser und Feuchtigkeitsfetischisten. Die Bewässerung der Pflanzen wird über Tropfauslässe gemanaged.

Also doch harzen - naja ist ja nur ne einmalige Sache und wenn es der Haltbarkeit des Beckens und dem Wohlbefinden der Tiere dient mach ich das gerne.

Dank dir erstmal für die Anregungen, dann werde ich wohl die Materialeinkaufsliste nochmal etwas updaten.

Gruss Manuel
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Re: Rückwand Phelsuma standingi-Unklarheit bezüglich Bauvorhaben

Beitrag von <Kit Kat> » Mi 04 Nov, 2009 13:46

Also ich kann mich hier auch mal zu Wort melden. Mein Standingipärchen lebt in einem Terrarium mit den Maßen 140cmx100cmx60cm (HxLxT) und hat die Rück und Seitenwände mit Kork verkleidet. Das ganze ist ein Eigenbau Terrarium meines Bruders der damals Stachelschwanzechsen darin gehalten hat. Ich habe, als ich das Terra übernommen habe, die Einrichtung entsprechend angepasst. Sand/Kies Gemisch für den Boden und eine Mischung aus Bambus und raueren Korkästen zum Klettern. Als Bepflanzung zB Jukkapalmen und Bromelien. Die Tiere fühlen sich pudelwohl und verbringen ihre Zeitauf allen Oberflächen gleichermaßen. Darum könnte ich jetz auch nicht sagen, dass sie sich bevorzugt nur auf den glatten Oberflächen im Terra aufhalten würden. Mit den Standingis hab ich aber noch Glück: Sie koten mir im Gegensatz zu meinen grandis weder die Frontscheibe noch die Rückwände zu :)
Ich glaube, dass es kein Patentrezept zum Einrichten der Terrarien gibt, natürlich sollte man die natürliche Umgebung der Tiere einigermaßen nachahmen, aber zu 100% wird einem dies ohnehin nicht gelingen.

Achja und zum Epoxydharz: Davon kann ich nur Gutes berichten. Das Anmischen ist sehr einfach und und das Auftragen auf die Oberfläche kann einfach über einen Pinsel erfolgen (diesen kann man aber später wegwerfen :). Die Dicke der Schicht wird durch die aufgetragene Menge bestimmt. Die Oberfläche härtet aber ohnehin vollkommen glatt aus, sodass man sich dahingehend keine Arbeit mehr machen muss. Kann jedoch noch den Tipp geben, dass man das Harz unbedingt vor dem Silikon (zB in Ecken) auftragen muss, da das Harz auf Silikon nicht hält bzw davon sogar verdrängt wird.

Soviel von mir

Viele Grüße

Daniel

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Re: Rückwand Phelsuma standingi-Unklarheit bezüglich Bauvorhaben

Beitrag von vorbelastet » Mi 04 Nov, 2009 20:19

Ich musste meinen Plan ja jetzt grundlegend umwerfen da sich mein vermeintliches Weibchen als Männchen herausgestellt hat. Ich werde nun 2 Terrarien bauen mit den Maßen 100 x 80 x 150 (BxTxH). Bei der Rückwandgestaltung kam mir letztens eine Idee. Wenn ich als Basis PU Schaum nutze um eine Grundstruktur zu schaffen, diese dann wunschgemäss weiterforme (ist nicht so eine Sauerei wie Styropor o.ä.) im Anschluss mit Fliesenkleber weiterarbeite und final dann Harze...

Ist PU Schaum als Grundbaustoff bedenklich oder kann er genutzt werden?

Gruss Manuel
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Re: Rückwand Phelsuma standingi-Unklarheit bezüglich Bauvorhaben

Beitrag von hamstaa » Mi 04 Nov, 2009 21:52

ich meine dass pu schaum während der trocknung eine menge an schädlichen gasen ausströmt dann aber im anschluss nachdem er vollständig ausgehärtet ist physiologisch unbedenklich sein soll

pu schaum kann aber nur vollständig aushärten wenn die masse nicht zu dick aufgetragen wird und wenn man am besten in dickere brocken mit einem zahnstocher oder ähnlichem löcher einsticht damit der schaum auch von innen heraus trocknen kann

habe persönlich auch schon mit pu schaum gearbeitet und kann dir den soudal- soudafoam 2k schaum nur wärmstens ans herz legen im ersten terra das ich damit teilweise gestaltet habe leben nun schon lange vollkommen beschwerdefrei zwei grandis und beide sind putzmunter und quicklebendig
würde dir aber trotz allem dazu raten auch styropor/styrodur mit zu verarben, denn der pu schaum ist leider nicht ergiebig wie man es gerne hätte und mehr als 20 dosen müssen es dann ja doch nicht werden
ich denke mal die masse machts am ende aus ob oder inwiefern gesundheitsschädlich ein stoff ist

und nach dem harzen muss ja ohnehin gut gelüftet werden bevor die phelsumen ihr neues heim beziehen können ...

übrigens mit styrodur zu arbeiten verursacht keinerlei sauerrei beim schneiden entsteht kein einziger krümel und ist daher meiner meinung nach immer noch am allerbesten zur gestaltung von rückwänden zu gebrauchen

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Re: Rückwand Phelsuma standingi-Unklarheit bezüglich Bauvorhaben

Beitrag von vorbelastet » Fr 06 Nov, 2009 17:52

Tach Malte,

der Weg und auch der zeitliche Ablauf von PU Schaum Nutzung bis Fertigstellung der Becken ist ja relativ gross. Sprich Ablüftzeit ist da in jedemfalle genug gegeben.

Die Verarbeitung von PU Schaum ist mir ein Begriff und auch kein Problem. Ich habe in meiner Werkstatt ca. 30 Dosen PU Schaum zur Abdichtung, Isolierung und Dämmung verarbeitet. Das A und O für die optimale Entfaltung des Schaums ist Feuchtigkeit. Wenn man den Schaum während der Verarbeitung immer wieder mit der Sprühflasche feucht hält entfaltet er sich besser durch die Aufnahme der Feuchtigkeit. Die maximale Ergiebigkeit ist also durch feucht halten zu erreichen Da die Reaktion die beim Ausschäumen stattfindet nur durch die Aufnahme der Umgebungsfeuchtigkeit funktioniert.

Danach wäre dann noch Fliesenkleber und Harzen fällig, wie du schon sagst. Deswegen kam mir auch der Gedanke PU zu nutzen, das Zeug wäre dann ja effektiv unter mindestens 3 Schichten Fliesenkleber und 2 Schichten Harz versiegelt.

Styrodur wurde mir jetzt schon mehreren Seiten in direktem Gespräch abgeraten. Begründung immer wieder die Haltbarkeit.

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Re: Rückwand Phelsuma standingi-Unklarheit bezüglich Bauvorhaben

Beitrag von hamstaa » Fr 06 Nov, 2009 20:50

na okay wusste ja nicht dass du pu profi bist ;)

ich bin jedenfalls schon sehr gespannt auf dein fertiges terrarium
darfst meinetwegen gerne ab und an mal ein paar bilder hier einstellen und
einen auf dem laufenden halten

wünsche dir schonmal viel spaß und erfolg bei dem rückwand und terrariumbau

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Re: Rückwand Phelsuma standingi-Unklarheit bezüglich Bauvorhaben

Beitrag von vorbelastet » Mi 11 Nov, 2009 18:52

Servus,

also Profi würde ich nicht sagen, ich habe mir nur sehr genau durchgelesen wie das Zeug zu benutzen ist und noch etwas rumprobiert. Ich muss schon sagen - es schäumt super *gg*

Plan 1 zum Terrarium wurde ja nun komplett eingestampft und ich werde 2 Terrarien für 2 Paare Standingi bauen da mein Paar sich dazu entschlossen hat doch lieber einheitlich männlich zu sein. Da meine Verlobte und ich beide an den Tieren hängen bringen wir es nicht fertig einen abzugeben. Sobald es dazu aber sichtbare Fortschritte gibt zeige ich mal nen paar Bilder.

Gruss Manuel
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Re: Rückwand Phelsuma standingi-Unklarheit bezüglich Bauvorhaben

Beitrag von Schmetti71 » Mi 11 Nov, 2009 20:33

Hallo Manuel,
hamstaa hat geschrieben: ....kannst ja mal nach breddermann kunstharze googlen
die bieten auch kunstharze für den aquaristik/terraristik bereich an
und ich bin jedenfalls überaus überzeugt davon...
Ich kann Malte da voll und ganz zustimmen. Ich habe das Harz von Breddermann (sind auch in Hamm) schon beim Bau einiger Rückwände verwendet und bin sehr zufrieden damit. Wenn du dich genau an das Mischverhältnis Harz/Härter hälst, entsteht kaum Wärme. Nach 24 Stunden ist die Masse trocken und dann riecht auch nichts mehr. Ich habe 3 Schichten Fliesenkleber und nur 1 Schicht Harz verwendet, das reicht. Die Rückwand ist aufgrund der Harzschicht glatt, wird von allen Tieren gerne genutzt und ist leicht mit einem feuchten Küchentuch und Essigwasser zu reinigen....

Die letzte Schicht Fliesenkleber habe ich mit einem Schuss oranger Abtönfarbe eingefärbt (da der Fliesenkleber grau ist, ergibt sich dadurch eine "Schlamm"farbe). Anschließend habe ich noch einzelne Stellen schwarz/grau und auch grünlich bepinselt, um Höhen/Vertiefungen etwas hervor zu heben bzw. um bemooste Stellen nachzuahmen.... Ist ja immer Geschmacksache.... Ich schaffe es leider auf die Schnelle nicht, ein Bild hier einzustellen :oops: . Werde es aber in den nächsten Tagen versuchen und dir per PN schicken.

Lieber Gruß, Bettina

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Re: Rückwand Phelsuma standingi-Unklarheit bezüglich Bauvorhaben

Beitrag von vorbelastet » Do 12 Nov, 2009 19:24

Hallo Bettina,

danke dir für die Schilderung. Ein Bild wäre super um mir nen optisches Bild des ganzen zu machen.

Gruss Manuel
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