Fütterungsproblem Nachzucht/Wildfang

Probleme bei der Fütterung? Welche Vitamine und Mineralstoffe? Hier geht es rund um die Ernährung unserer Pfleglinge.

Fütterungsproblem Nachzucht/Wildfang

Beitragvon martina » So 28 Mär, 2010 1:01

Hallo,
bin ganz neu in der Phelsumen-Haltung und habe eine Frage/ein Problem zur Fütterung:

Mein Pärchen Laticauda (Männchen: DNZ, Weibchen: Wildfang, vertragen sich sehr gut), das Männchen frist ALLES (Heimchen, Fruchtbrei), das Wildfang-Weibchen frist bis jetzt (ich halte beide erst seit gut einer Woche) nur Fruchtbrei, die Heimchen schaut sie sich zwar interressiert an, frisst sie aber nicht (was dann leider das Männchen für sie erledigt).
Da die Tiere noch nicht eingewöhnt sind, ist die Fütterung von der Pinzette leider nicht möglich. Hat jemand eine Idee, das Wildfang-Weibchen zu füttern ohne das Mänchen zu überfüttern? Eventuell andere Futtertiere?
(Habe die Heimchen im Futterglas und auf einem Pflanzenuntersetzer angeboten)

Freue mich auf Antwort
Martina
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Re: Fütterungsproblem Nachzucht/Wildfang

Beitragvon Anolis05 » So 28 Mär, 2010 2:32

Hallo Martina,
sehe Dir mal das Thema: Kopfzittern... hier im Forum an.
Da findest Du so ziemlich alle Antworten auf Deine Frage.
Gruß
Heinrich
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Re: Fütterungsproblem Nachzucht/Wildfang

Beitragvon Dieter » So 28 Mär, 2010 19:46

Hi
Wieso kauft man von Phelsuma laticauda immer noch WF, wo es doch mehr als genug NZ dieser Art gibt? Sowas ist für mich einfach nur unverständlich. Damit tut man weder dem Tier, noch sich selber, noch der Natur einen Gefallen.

Gruss Dieter
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Re: Fütterungsproblem Nachzucht/Wildfang

Beitragvon sualk1964 » So 28 Mär, 2010 21:50

Lass das Reptil sich doch erst mal eingewöhnen, das heißt wie lange sind die denn bei dir, sind scheue Wesen da ist die neue Umgebung und das vielleicht nicht so dicht bewachsene Terrarium für solche Tiere eine ständige Beunruhigung.
mfg sualk
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Re: Fütterungsproblem Nachzucht/Wildfang

Beitragvon martina » Mi 31 Mär, 2010 22:33

Hallo,

erst mal vielen Dank für eure Antworten, mein Weibchen hat gestern ihre ersten 2 Grillen aus dem Futterglas verspeist und ich war echt glücklich…

@ Heinrich
Danke für Deinen Hinweis mit dem Kopfzittern, ich konnte es die ersten Tage bei meinen Tieren beobachten, seit etwa 3 Tagen aber gar nicht mehr. Ich habe das Zittern eher auf das Sozialverhalten geschoben und weniger auf ein Mineralstoff- oder anders Fütterungsproblem.
Liege ich da eventuell falsch?

@ sualk1964
ja, die Eingewöhnungszeit abzuwarten, war richtig (ich halte beide seit 11 Tagen), ich hatte nur die Sorge, das sie zu wenig zu fressen bekommen, da ich von der Vorgeschichte beider Tiere nicht viel wusste. Jetzt werden beide immer aktiver und stürmen nach ein paar Minuten ihre Futtergläser.

@ Dieter
Zur Erklärung: der Kauf eines WF war von mir nicht geplant und auch nicht gewünscht.
Die Situation war nur folgende: Nachdem ich festgestellt hatte, das der nächste Züchter etwa 100 km entfernt war und ich nicht die Zeit dort hinzufahren, aufbringen konnte, habe ich mich entschlossen, die Tiere über meinen örtlichen Zoohändler zu beziehen, auch, um als Neuling, dort alle Fragen ortsnah beantwortet zu bekommen.
Vor ca. 3 Wochen habe ich mir dort ein Pärchen Laticauda „ zurücklegen“ lassen, da eine Woche Urlaub anstand. Leider war das Weibchen bei Abholung in einem derart schlechten Zustand, das ich vom Kauf abgesehen habe. Zur Auswahl gab es leider nur WF.
Da ich gelesen habe, das die Tiere durchaus terretorial sind, war es mir wichtiger, zwei neue Tiere in einen neuen Lebensraum zu integrieren als erst ein Tier ins Terrarium zu setzen, welches seinen Lebensraum dann unter Umständen gegen den Neuling verteidigt. (Ich komme aus der Pferdehaltung, wo es bis zu einem Jahr brauchen kann…, aber natürlich haben Phelsumen wenig mit Pferden zu tun…, bin mir bei meinen ersten Beobachtungen aber gar nicht mehr so sicher…)

Nochmals Danke für eure Antworten

Viele Grüße
Martina
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Re: Fütterungsproblem Nachzucht/Wildfang

Beitragvon Phelsuma Grandis » Do 01 Apr, 2010 9:15

Servus,
naja da in der Zoohandlung das weibchen so schlecht aus sah,
siehst du ja das du dich auf diese "Fachberatung" nicht verlassen solltest,
das die Tiere dort schlecht aussehen wundert heute auch keinen mehr bei den haltungs Parametern!
Das es besser ist die Tiere direkt zusammen ins Terrarium zu setzten kann ich nicht komentarlos bestätigen,
wenn beiden ca. gleich gr0ß sind und es dann in den ersten Tagen klappt ist das super!
Bei mir ist es allerdings so das das mänchen ein gutes stück größer ist und von daher hat es gut funktioniert das das weibchen sich zuerts an ihre umgebung gewöhnen konnte!
Ist ja klasse das es jetzt nach der eingewöhnung klappt

Mfg Dave
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