Drosophila Substrat zum Wiederverwenden

Probleme bei der Fütterung? Welche Vitamine und Mineralstoffe? Hier geht es rund um die Ernährung unserer Pfleglinge.

Drosophila Substrat zum Wiederverwenden

Beitragvon Sumpfdrache » Sa 20 Aug, 2011 14:02

Hallo Selberzüchter,
ich habe mich über meine Drosozucht geärgert, weil die Holzwolle Stockflecken hatte, als ich sie bekommen habe.
Resultat war, dass der ganze Brei sehr schnell anfing zu schimmeln.

Durch Zufall bin ich bei Thomas Phillips auf " Kunststoff-Topfschwämme" gestossen. Drei Stück für 39 Cent.
Diese haben den Vorteil, dass sie keine Feuchtigkeit aus dem Brei saugen und evtl. kann man sie noch einige Male wiederverwenden.

droso_substrat.jpg


Zur Nachahmung empfohlen :Eureka
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Gruss,
Olaf aka Sumpfdrache

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Re: Drosophila Substrat zum Wiederverwenden

Beitragvon rotzplaach » So 21 Aug, 2011 10:02

Hi!
Das ist doch mal ne kreative Idee! :-)
Ich ärger mich auch immer über diese blöde Holzwolle....

Werds ausprobieren!

Danke!
rotzplaach
 

Re: Drosophila Substrat zum Wiederverwenden

Beitragvon Sumpfdrache » Mo 22 Aug, 2011 8:24

Danke für das Lob!
Ich hoffe nur es kommt nicht zu früh?
Im direkten Vergleich mit der Holzwolle, scheinen die Fliegen lieber auf der feuchten Holzwolle zu sitzen, als auf dem sterilen Plastik.
Vielleicht liegt's daran, dass die 2 Wochen alte Holzwolle schon richtig durchzogen ist vom Pilz, während der Ansatz mit dem Plastik erst 3 Tage alt ist?
Weiss jemand, ob die Eier einen feuchten Untergrund brauchen?
Gruss,
Olaf aka Sumpfdrache

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Re: Drosophila Substrat zum Wiederverwenden

Beitragvon Dieter » Mo 22 Aug, 2011 14:33

Die Eier werden ja eh in die "Bananenpampe" gelegt, daher verstehe ich deine Frage nicht ganz, oder meinst du mir "Eier" die Puppen?

Gruss Dieter
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Re: Drosophila Substrat zum Wiederverwenden

Beitragvon MS-Tier » Di 23 Aug, 2011 11:29

Moin,

ich habe am Anfang auch alle möglichen Kunststoffformen versucht, aber die Zuchten waren nie so gut wie mit Holzwolle.
Zu Versuchszwecken habe ich mal eine große Dose mit beiden Medien gefüllt. Die Fliegen und Maden haben immer die Holzwolle vorgezogen.

Gruß Mark
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Re: Drosophila Substrat zum Wiederverwenden

Beitragvon Sumpfdrache » Di 23 Aug, 2011 12:00

Dieter hat geschrieben:Die Eier werden ja eh in die "Bananenpampe" gelegt, daher verstehe ich deine Frage nicht ganz, oder meinst du mir "Eier" die Puppen?

Gruss Dieter


:Sly Ich habe mir schon die Augen ausgeguckt um die Eiablage zu beobachten. Ich dachte, die legen Eipakete wie normale Fliegen und die Maden krabbeln dann in den Brei.
Ich werde mal abwarten, wohin die Puppen gehen.

Mein Plan ist ja, erstmal mit Futtertierzuchten zu beginnen. Wenn ich das im Griff habe, kann ich an die Verpaarung der Geckos denken.
Bei Kurzflügelgrillen und Drosos sieht es schon ganz gut aus, aber Terflys,Erbsenläuse und Springschwänze sind voll in die Hose gegangen. Ofenfische sind erst seit einem Monat bei mir, das dauert noch, bis ich da was sagen kann.
Gruss,
Olaf aka Sumpfdrache

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Re: Drosophila Substrat zum Wiederverwenden

Beitragvon MS-Tier » Di 23 Aug, 2011 13:02

Sumpfdrache hat geschrieben:Bei Kurzflügelgrillen und Drosos sieht es schon ganz gut aus, aber Terflys,Erbsenläuse und Springschwänze sind voll in die Hose gegangen. Ofenfische sind erst seit einem Monat bei mir, das dauert noch, bis ich da was sagen kann.


Erbsenläuse sind eigentlich ganz einfach. Dürfen nicht zu kalt stehen und die Erbsen brauchen Licht und viel Wasser.

Bei Ofenfischchen habe ich festgestellt, das diese zur otimalen Vermehrung eine sehr hohe Temperatur( bei mir 38°C), viel Oberfläche und gutes Futter(Vitamine) benötigen.
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Re: Drosophila Substrat zum Wiederverwenden

Beitragvon Sumpfdrache » Mi 24 Aug, 2011 7:26

Hallo ms-tier,
müssen die Temperaturen für die Ofenfische auch nachts so hoch sein? Tagsüber erreiche ich 35-45 Grad, aber nur solange die Beleuchtung an ist.
Ich habe den Behälter mit Heizfolie ausgerüstet, so dass ich auch Nachts die Temperatur halten kann. Ich muss nur noch auf den Thermotimer warten.

Die Erbsenläuse stehen bei mir draussen auf dem Balkon. Das heisst, eines Morgens waren nur noch die Erbsen da...obwohl die Läuse nicht geflügelt waren.
Wäre es mit Weizenkeimen einfacher, sie drinnen zu züchten?
Ich will nicht nochmehr Lampen im Zimmer.

Die Springschwänze hatten sich gut vermehrt, aber ich habe dann den Ansatz nach 4 Wochen teilen wollen und bei der 'Ernte' sind mir fast alle Tiere abgesoffen. Ich habe gedacht, die können im Wasser nicht untergehen ?!
Die Methode mit Torfgranulat und Artemiasieb werde ich so jedenfalls nicht mehr ausführen.
Gruss,
Olaf aka Sumpfdrache

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Re: Drosophila Substrat zum Wiederverwenden

Beitragvon MS-Tier » Mi 24 Aug, 2011 12:46

Sumpfdrache hat geschrieben:Hallo ms-tier,
müssen die Temperaturen für die Ofenfische auch nachts so hoch sein? Tagsüber erreiche ich 35-45 Grad, aber nur solange die Beleuchtung an ist.
Ich habe den Behälter mit Heizfolie ausgerüstet, so dass ich auch Nachts die Temperatur halten kann. Ich muss nur noch auf den Thermotimer warten.

Die Erbsenläuse stehen bei mir draussen auf dem Balkon. Das heisst, eines Morgens waren nur noch die Erbsen da...obwohl die Läuse nicht geflügelt waren.
Wäre es mit Weizenkeimen einfacher, sie drinnen zu züchten?
Ich will nicht nochmehr Lampen im Zimmer.


Moin,
nachts haben meine Ofenfischchen eine Temperatur von ca. 20°C. Die Heizmatte ist mit der Zeitschaltuhr vom Licht gekoppelt.

Deine Erbsenläuse wurden dann wohl gefressen.
Meine Läuse haben keine direkte Beleuchtung sondern stehen in der Nähe von den Terrarien, das scheint schon auszureichen.
Eine Übersiedlung der Läuse auf Weizen wird meiner Meinung nach nicht funktionieren. Ich habe mal versucht Läuse vom Efeu auf Erbsen zu kultivieren, das hat nicht funktioniert.

Es gibt Weizenläuse, diese sind aber für Phelsumen wohl zu klein. Davon habe ich mir jetzt einen Ansatz besorgt, um es auszuprobieren.

Gruß Mark
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Re: Drosophila Substrat zum Wiederverwenden

Beitragvon Sumpfdrache » Fr 26 Aug, 2011 8:27

Hallo,
in meinem ersten Plastiksubstrat-Ansatz hat gestern eine wahre Madenwanderung begonnen. Selbst die kleineren Maden, die noch eine Häutung vor sich haben, sind bis unter den Deckel gekrabbelt.
Ich fürchte, da sind zuviele Eier gelegt worden und das Futter ist alle.
Auf den Fotos kann man sehen, dass sich einige Maden durch die Gaze gequetscht und sich dann verpuppt haben. ( Ist das normal? )
Aber auch das gelbe Substrat ist gut mit Puppen besetzt.

Bin gespannt, wenn heute die Wanderung in der Heimchendose mit dem roten Substrat beginnt, ob sie sich auch durch den Gazestrumpf wuseln.

droso_deckel.jpg


droso_puppen.jpg
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