Phelsuma cepediana - noch zu retten

Dieser Bereich des Forums dient zum Gedankenaustausch über unsere gemeinsamen Pfleglinge, die Taggeckos. Hier können Fragen gestellt werden, über die unsere Berichte keine Auskunft geben oder über die man vertieft etwas erfahren möchte. Dinge, die einem in der täglichen Beobachtung der Tiere aufgefallen sind, können hier zur Diskussion gestellt werden. Alle Besucher dieser Seite sind herzlich eingeladen sich mit Fragen und Antworten am Forum zu beteiligen.

Phelsuma cepediana - noch zu retten

Beitragvon mm4882 » Mo 25 Mär, 2013 0:22

Hallo,

zur Vorgeschichte. Im Herbst kam ein Pärchen junger Phelsuma cepediana und P. guimbeaui zu mir. Alle wurden einzeln in Quarantänebecken mit absolut identen Bedingungen gegeben.

Im November bekam ich bei der Routineuntersuchung (Kot - PCR) das Ergebnis Kryptosporidien, aber nur beim Weibchen. Da bei der Sequenzierung ein Stamm von Schildkröten heraus kam, war ich verwundert. Eine weitere Probe war wieder postiiv, dieses mal nicht sequenzierbar, bzw. kam nichts heraus.

Nun sendete ich eine Probe zwecks ELISA nach Deutschland. Probe positiv, für mich ein klarer Fall. Das Tier stellte vor ca 6 Wochen das fressen ein. Dann häutete es sich, beide Vorderbeine blieben stecken. Ich versuchte nach Wasserbad mit PInzette abzuziehen, ging nicht. Sie fing auch nicht wieder an zu fressen, konnte natürlich nicht mehr hoch klettern.

Da ich das Tier nicht aufgeben wollte schickte ich eine weitere Kotprobe zu einem bekannten deutschen Parasitologogen mit der Bitte um Hilfe. Die Probe war mittels ELISA negativ. Eine weitere Probe - die letzte, da das Tier nicht mehr fraß - wurde zu einem anderen Labor von besagtem Parasiologen gesendet - PCR auf Krypto positiv, Sequenzierung ergab jedoch Trichosporon ssp, also eine Kreuzreaktion mit einem Pilz.

Es wurde die selbe Probe nochmals - dieses mal nach anderem Gen - untersucht (GP60). Diese Probe war negativ, es war also definitiv eine Kreuzreaktion. Leider dauerte das ganze über 3 Wochen und der Befund kam am FR spät Abend.

Habe die letzten beiden Tagen versucht, das Tier mit Fruchtikus (Marille-Mango) zu füttern. Am SA leckte sie es ab, wenn m an es auf die Schnauze tröpfelte, heute nicht.

Nun sieht das Tier wie am Bild aus. Gibt es noch Hoffnung?

Hat jemand Erfahrung - was den Pilz betrifft? Zum TA kann ich morgen, aber ich bezweifle wenn bereits Experten gescheitert sind, dass da was sinnvolles raus kommt.

Da alle anderen 3 Tiere keine Häutungsprobleme haben, gehe ich nicht von falscher Haltung aus.
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Re: Phelsuma cepediana - noch zu retten

Beitragvon mm4882 » Mo 25 Mär, 2013 0:23

Bild

So sieht es heute aus.

Bild

so sah es ca vor 6 Wochen aus.
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Re: Phelsuma cepediana - noch zu retten

Beitragvon josua » Mo 25 Mär, 2013 7:19

naja, ich vermute mit etwas mehr Korvimin und etwas UV hättest du dir das ganze sparen können (Edit: wurde wohl falsch verstanden, war nicht als Anschuldigung gedacht, sondern im Sinne "anstelle der Kotprobe wäre UV und Korvimin sinnvoller gewesen"). Das erste Bild zeigt ein typisches stark rachitisches Tier. Bei Rachitis stellen sich nicht selten auch Häutungsproblem mit ein. Von Pilz kann ich nichts erkennen und ein bisschen Innenparasiten schaden selten (ich würde mal behaupten, die meisten meiner Tiere haben da auch irgendetwas und in der Natur alle).
Machen in diesem Stadion kannst du vermutlich nicht mehr viel, kannst es mit UV und viel D3 Pulver versuchen, weiter würde ich Stress vermeiden (gerade bei cepediana kann alleine Stress zu Rachitis führen).

lg
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Re: Phelsuma cepediana - noch zu retten

Beitragvon mm4882 » Mo 25 Mär, 2013 10:21

Hallo,

natürlich habe ich immer mit Korvimin supplimentiert! Nur nicht innerhalb der letzten paar Wochen, wo sie nicht mehr gefressen hat und ich davhon ausgegangen bin, dass dies an den Kryptosporidien lag, und ich ihr so noch ein schönes Ableben ermöglichen wollte. Dass hier 2 als reptilienspezialisierte "Labore" bzw. Tierärzte so daneben lagen, dass kann man ja schwer vorab annehmen!?

Meine Frage ist daher, kann ein Tier in so kurzer Zeit so starke Rachitis entwickeln? Vergleich Bild vorher nachher? Nochmals, bei den selben Haltebedingungen haben die anderen 3 nichts, fressen und häuten sich brav und haben im Kot auch keinen Nachweis des Pilzes!

Sorry, aber wenn Du etwas Ahnung von Parasiten hättest, wüsstes Du,was ein Befund Kryptosporidien bedeutet und dass so ein paar "Innenparasiten" nicht nur nicht schaden, sondern idR lethal sind, und man Gefahr läuft, seinen gesamten Bestand zu infizieren.

Und wenn der Pilz im KOT nachgewiesen wurde, kann er nur im Terrarium gewesen sein und die Probe so verunreinigt haben (das sind Pilze die kommen überall in der Natur vor), bzw IM Tier selbst.

Grundsätzlich bin ich zu Tipps bezüglich ev. Haltungsfehler dankbar (jeder kann mal was übersehen), im vorliegenden Fall liegt jedoch das Problem ganz woanders.

LG

Martin
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Re: Phelsuma cepediana - noch zu retten

Beitragvon josua » Mo 25 Mär, 2013 13:29

Lieber Martin
Ich wollte weder dir noch den Tierärzten zu nahe treten.
Ich kenne diese Parasiten sehr wohl und ich bin nach wie vor der Meinung dass das Hauptproblem rachitis ist. Manchmal sieht man dies nicht auf Anhieb und so kommt es natürlich auch zu Futterverweigerung. Dass Tierärzte manchmal ziemlich daneben liegen, musste ich leider auch schon öfters erfahren, zum Beispiel hatte ich mal eine defekte UV Lampe, welche zu sehr starker Verbrennung geführt hat, da wurde auch Pilz diagnostiziert und so dem Tier, dem eigentlich bei richtiger Diagnose hätte geholfen werden können, nicht mehr geholfen. Das war übrigens DER Reptilienspezialist der Schweiz, der sehr bekannt ist und einen guten Ruf geniesst. Ich bezweifle stark, dass ein Tierarzt anhand einer Kotprobe eine Rachitis feststellen kann. Das Bild zeigt eindeutig ein stark rachitisches Tier. Es ist klar, dass Parasiten bei einem stark geschwächten Tier eine Rolle spielen, doch ich bezweifle, dass darin das Hauptproblem liegt. Sogar in der Natur gibt es rachitische Tiere und bloss weil die Haltebedingungen überall gleich waren, bedeutet das noch lange nicht, dass da alle Tiere rachitisch werden müsse. Gerade ein weibliches Tier, dass Eier absetzt ist grundsätzlich schon stärker gefährdet. Ich persönlich würde das Tier möglichst wenig stressen, via Brei mit Korvimin (oder Alternativprodukt) voll pumpen und eine HQi Lampe drüber hängen. So hat es vielleicht noch eine Chance, auch wenn ich mal schätze, dass die Chancen eher schlecht sind.
Ich habe in meinem Bestand mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit viele Innenparasiten, doch solange sich keine gesundheitliche Probleme einstellen, unternehme ich da auch nichts dagegen (ausser natürlich der Standardhygiene).

Lg und viel Glück mit dem Tier
Josua
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Re: Phelsuma cepediana - noch zu retten

Beitragvon mm4882 » Mo 25 Mär, 2013 13:52

Hallo,

danke für den Hinweis, so klingt das schon ganz anders. Sicherlich schließe ich eigene Fehler nicht ganz aus, wie gesagt, aufgrund der Befunde und der nicht Heilbarkeit bzw. hohen Ansteckungsmöglichkeit hatte ich die anderen Probleme nicht bemerkt, bzw. mit den Symptomen einer Kryptosordiose in Verbindung gebracht.

Ich werde heute mal gleich frische Heimchen holen und daraus einen Brei machen und mit Korvimin anreichern und per Magensonde verabreichen. Dannach hole ich mir eine Vitalux, vielleicht hilft die noch.

Ich bin nun ganz Deiner Meinung, dass sie "auch" Rachitis hat. Da ich nicht weiß, ob der Pilz nun in ihr ist oder nicht, und ob er das ausgelöst hat, werde ich mal versuchen - nach Absprache TA - vordergründlich aufzupeppeln un die Rachitis zu "bekämpfen". Mich wundert es nur, dass es so schnell geht. Wenn das Problem vorher bestand, weiß ich nicht woher, da sie ein gieriger Fresser war (sogar aus der Hand) und ich immer supplimiert hatte.

Hier vielleicht noch die - zugegeben suboptimalen aber mE in diesem Fall angebrachten Haltebedingungen der Quaranäne:

4 Becken 20x20x30 - EInzelhaltung mit einer T8 Tageslichtlampe drüber und jeweils 1 35W GU10 Spot über 2 Becken (also auf dem Glas zur hälfte je über einem Becken nebeneinander). Temperatur somit unterm Spot an die 33°C vorne unten 25°C. Raumtemperatur 24-25°C. Nachtabsenkung auf 23°C (heize die Räume generell über Zentralheizung, da ich viele Schlangen habe).

1-2x täglich besprüht: Dannach LF auf 100% rauf und bis Abend/Morgen wieder runter auf 40-50%.

Auf UV wurde absichtlich in der Quarantäne verzichtet (hätte ja nur 2-3 Monate sein sollen, durch den Positivbefund hat sie sich nun auf 6 Monate verlängert und wird noch 1-2 Monate ausgeweitet um die anderen sicherheitshalber noch weiter zu testen, das Weibchen setzt ja keinen Kot ab, daher kann ich da nicht weiter testen), da nicht so leicht umsetzbar. Dafür wurde bei jeder Fütterung mit Korvimin ZVK Reptil supplimiert. Die Futtertiere wurden mit Mazinger Hundeflocken 1:1 mit Supercal (Dr. Adler) supplimiert bevor sie verfüttert wurden. Zusätzlich noch Obst/Gemüse als Feuchtfutter.

Ein Negativpunkt ist mir eingefallen - die 20x20x30er Becken haben nur eine Lüftung oben, d.h. Stickluft ist nicht ausgeschlossen.

LG

Martin
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Re: Phelsuma cepediana - noch zu retten

Beitragvon josua » Mo 25 Mär, 2013 17:22

Lieber Martin
Das Magensondenzeug würd ich weglassen, ich habe schon erlebt, dass Phelsuma cepediana nach einem Transport rachitisch wurden (stressbedingt), ich würde mir lieber flüssiges D3 aus dem Supermarkt besorgen (Humanmedizin) und stark dosiert sprühen. Wasser nehmen sie in der Regel noch auf, wenn das Futter längst eingestellt wird. Mit einer Zwangsfütterung bewirkst du lediglich, dass noch mehr Stresshormone ausgeschüttet werden, was direkt zum Tode führen oder die Rachitis noch verstärken kann.

Liebe Grüsse
Josua
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Re: Phelsuma cepediana - noch zu retten

Beitragvon mm4882 » Mo 25 Mär, 2013 21:02

Hallo,

so habe heute Heimchen geholt und aus der Apotheke D3 flüssig. War im Baumarkt, die Osram Vitalux 300W gibt's dort nicht mehr.

Wie soll ich jetzt genau vorgehen? Nur D3 flüssig auf Schnauze tröpfeln? Fehlt da nicht das CA? Also mit Korvimin ZVK vermischen oder mit dem Supercal von Dr. Adler? Calciumlaktat oder Citrat gabs heute nicht in Pulver in der Apotheke - morgen sollte es da sein - die Tabletten helfen nix. Sprühwasser hat er zwar abgeschleckt, wenn ich sie direkt besprüht habe, von der Scheibe & co aber nicht.

LG

Martin
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Re: Phelsuma cepediana - noch zu retten

Beitragvon Jan » Mo 25 Mär, 2013 22:03

Moin,

ich nehme zur Bekämpfung und zur Vorbeugung gegen Rachitis bzw. Vitamin D3 Mangel immer Vigantoletten aus der Apotheke.

Löse eine Tablette in einem Flaschendeckel mit Wasser auf, fülle Honig dazu, verühre das ganze und habe dann Honigwasser, was sehr gerne aufgeschleckt wird. Wenn man viel Honig runtermischt, wird es entsprechend dickflüssiger und kann gut auf die Schauzenspitze gegeben werden, wo es in der Regel abgeleckt wird.

Alternativ kann man auch die aufgelösten Vigantoletten (dann ohne Honig) mit einer feinen Pipette vorsichtig auf die Augen tröpfeln, so dass der Gecko den Tropfen schnell wegleckt.

Viel Erfolg!

Gruß Jan
2,2,x Phelsuma standingi
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Re: Phelsuma cepediana - noch zu retten

Beitragvon josua » Mo 25 Mär, 2013 22:44

Hallo Martin
Die Variante von Jan ist in diesem Falle sicherlich sinnvoll, wenn ich zur Vorbeugung Vitamin D3 sprühe, geb ich einfach 10 Tropfen auf einen Liter Wasser (müsste nachschauen, wie das Ding heisst) und sprühe damit. Dies mache ich bei allen Tieren alle ein bis zwei Monate mal. Da ich keine zusätzliche Wasserschalen mehr habe, kann ich davon ausgehen, dass sie das trinken.
Zur grundsätzlichen Haltung würde ich eher vermeiden, dass die LF 100% erreicht, Lüftungsflächen falls möglich verbessern, zu hohe Temperaturen, zu hohe Luftfeuchtigkeit und zu schlechte Lüftung sind meiner Meinung nach die wohl häufigsten Fehler in der Phelsumenhaltung, wovon du ja bereits zwei aufzählst.

Liebe Grüsse
Josua
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Re: Phelsuma cepediana - noch zu retten

Beitragvon mm4882 » Mo 25 Mär, 2013 23:37

Hallo,

danke für die Tipps. Also ich habe bereits ein flüssiges D3 Präparat aus de Apotheke (müsste ja egal sein ob Mensch oder Tier).

Mir ist nur nicht klar, ob D3 alleine reicht!? Bedankt man den Zustand des Tieres (frisst seit 6 Wochen nichts)!? Brauch ich nicht Calcium dazu!?

Abgesehen davon brauche ich doch was, was Energie zuführt!? Proteine?

Ich sags ganz ehrlich, ich bin mir nicht sicher, ob sie den Transportstress zu TA übersteht. Ich würde da lieber selber hingehen und ggf. ein Aufbaupräparat holen bzw. die weitere Vorgangsweise besprechen. Ich denke aber, dass der Pilz derzeit nicht das akuteste Problem ist, wenn er denn im Tier ist. Selbiges gilt mE für die Pfoten!

Zu den Becken - sie sind nur Quarantäne da kann ich im Moment wenig Ändern, habe zwar 2 30x30x40er Becken über mit 2 Lüftungsflächen, aber das sind 2 zu wenig. Dannach kommen die Tiere in 60x50x80er Kunststoffbecken, die ich eigentlich schon zu Weihnachten bauen wollte (inkl. Solar Raptor), das Vorhaben aber hintangestellt habe, da alle 4 ja in Quarantäne sind, und vom selben Züchter kommen und wenn der Befund gestimmt hätte, wäre die Chance sehr groß, dass alle infiziert gewesen wären...

Die LF habe ich sicherheitshalber erhöht, damit keine Häutungsschwierigkeiten auftreten. Man darf nicht vergessen, die 100% sind direkt nach dem sprühen und klingen wieder ab, so viel sprühe ich dann noch nicht, dass dies bis zum Abend bleibt.

LG

Martin
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Re: Phelsuma cepediana - noch zu retten

Beitragvon josua » Di 26 Mär, 2013 7:10

Lieber Martin
Klar wären Proteine usw. nicht schlecht, doch hier geht es in erster Linie um das Überleben des Tieres. Wenn du es durch kriegst, dann kannst du dich ja immer noch um den Pilz kümmern. Falls du die Rachitis erfolgreich bekämpfen kannst, was ich leider eher bezweifle, wird das Tier auch wieder fressen können und dies dann auch machen. In dem Falle kannst du es auch gegen die Innenparasiten/Pilz behandeln.
Einfangen und zum TA damit würde ich aber nicht, da der Stress alles nur noch schlimmer machen kann.
Falls sie die aktuelle Eiszeit überlebt, kannst du sie über den Tag auch mal raus an die Sonne bringen (Gazeterrarium).
Gerade bei dieser Art kann sich, wie du siehst, Rachitis sehr schnell entwickeln und je später man reagiert, desto kleiner die Chancen auf Heilung.
lg
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Re: Phelsuma cepediana - noch zu retten

Beitragvon traudel » Di 26 Mär, 2013 8:49

Zu der wichtigsten Frage:

Ja, D3-Gaben müssen unbedingt mit einem Kalziumpräparat gegeben werden. Am sinnvollsten ist Kalziumlaktat, da es von Reptilien am besten verstoffwechselt wird. In Deinem Fall bietet es sich an, Frubiase-Kalzium-Ampullen (diese enthalten neben Laktat zwar auch Glukonat, dies ist aber zu vernachlässigen) zu nutzen und den Inhalt einer Ampulle mit einer oder zwei Vigantoletten 500 zu versetzen.

Und ja, von dem Moment, an dem man eine krankhafte Veränderung eines Tieres zu erkennen meint, kann es bis zum völligen Verfall nur wenige Tage dauern!

Gutes Gelingen!

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Re: Phelsuma cepediana - noch zu retten

Beitragvon mm4882 » Di 26 Mär, 2013 10:25

Hallo,

danke für die Hinweise. Habe heute früh einen Tropfen D3 aufs Auge getröpfelt - hat es nicht abgeschleckt, daher habe ich dann einen Tropfen vermischt mit einem Heimchen vermischt und ins Maul getröpfelt, dannach hat sie sich abgeschleckt. Zum Glück ist das Maul nicht deformiert, am Bild hat sie sich anscheinend "nur" abgeschleckt.

Werde in der Mittagspause in die Apotheke die Ampullen besorgen und am Abend zum TA nach einem Tel.

LG
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Re: Phelsuma cepediana - noch zu retten

Beitragvon mm4882 » Di 26 Mär, 2013 15:49

Hallo,

so war gerade in der Apotheke, die Frubiase wären erst morgen da, habe deshalb Calciumcitrat mitgenommen. Habe jetzt doch einen Fehler bei mir gefundne - habe immer nur mit Korvimin ZVK supplimiert, nie aber mit einem Calciumpräparat zusätzlich. Werde bei der nächsten Fütterung gleich das Calciumcitrat bei den anderen auch drunter mischen und gleich Sephiakalk bzw. Calciumpräparat bestellen (auch für die anderen 3).

LG

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